Flexibel
bleiben mit neuer Form der sublingualen
Immuntherapie
Seite
1
Therapie-Erleichterung
für berufstätige Allergiker
„Herr Doktor,
in meinem neuen Job muss ich einfach fit sein. Ich kann nicht
wie letztes Frühjahr wochenlang mit Heuschnupfen rumlaufen
und ständig bei Ihnen in der Praxis erscheinen.“ –
Wer an einer Allergie leidet, ist oft alles andere als voll
leistungsfähig, quält sich mühsam über den Arbeitstag – oder
bleibt gleich krank zu Hause: Schon 1993 gingen in Deutschland
etwa 5,2 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage auf das Konto allergischer
Erkrankungen.1
Effektive
Therapie trotz vollem Terminkalender
Die
Pollensaison steht vor der Tür, für frühblühende Bäume hat
sie sogar schon begonnen. Viele Arbeitnehmer, die an pollenassoziierten
Allergien leiden, werden deshalb in den nächsten Wochen unangenehm
an ihre Krankheit erinnert werden und sich in der Praxis vorstellen.
Für diese Patienten steht mit der spezifischen Immuntherapie
(SIT) eine kausale Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Eine
Alternative zur subkutanen Injektion der Allergenextrakte
stellt dabei die sublinguale Immuntherapie dar. Sie ist unter
anderem bei Menschen mit vollem Terminkalender angezeigt:
Weil die Patienten die Allergenextrakte selbstständig einnehmen,
sind für die Anwendung – von den quartalsweisen Folgeverordnungen
abgesehen – keine zusätzlichen Arztbesuche notwendig. Die
Kosten für eine sublinguale Immuntherapie werden von den gesetzlichen
Krankenkassen übernommen. Der Allergologe Dr. Hartwig Lauter,
Chefarzt am Krankenhaus Kloster-Grafschaft und Vorstandsmitglied
im Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB), bewertet die
sublinguale Immuntherapie ausgesprochen positiv: „Ich behandele
seit 20 Jahren Patienten mit der sublingualen Immuntherapie
und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Therapie ist effektiv
und kommt dem Wunsch vieler Patienten entgegen, die Behandlung
ihrer Allergie möglichst unkompliziert zu gestalten.“
1
Weißbuch Allergie in Deutschland,
2. Auflage, 2004
|