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Basalinsulin Lantus ( Insulin Glargin)""Treat to Target" - aber wie? Gangbare
Wege der Umsetzung von Therapieleitlinien
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| Kongressbericht | ||||||
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Bad
Soden, den 28. Mai 2003 Treat
to Target aber wie?
Gangbare
Wege der Umsetzung von Therapieleitlinien bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern
Das
komplexe Krankheitsgeschehen sowie der progrediente Verlauf des
Diabetes machen ein strenges und auf klar definierte Zielwerte
ausgerichtetes Therapiemanagement unerlässlich. Doch mit welchen
Therapieoptionen lassen sich die in den Therapieleitlinien geforderten
Zielwerte erreichen,
ohne die Compliance des Patienten zu beeinträchtigen? Voraussetzung
ist eine individuelle Therapie, die die Ängste und Sorgen des
Patienten berücksichtigt. Darin waren sich die Diabetes-Experten
auf dem Symposium der Firma Aventis anlässlich der 38. Jahrestagung
der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Bremen einig. Besonders
vorteilhaft seien hier Therapieformen, die den Patienten möglichst
wenig in seinem täglichen Leben einschränken und ihm ein größtmögliches
Maß an Flexibilität bieten, berichtet Dipl.-Psych. Bernhard Kulzer.
Diesen Wunsch nach mehr Flexibilität sowie eine deutlich geringere
Gefahr für die so gefürchteten Hypoglykämien erfüllt das 24h-Basalinsulin
Lantus®, erklärt Prof. Dr. Thomas Danne, Hannover.
Vorteile, die nun auch den pädiatrischen Patienten zu Gute kommen,
denn seit kurzem ist Insulin glargin auch für die Behandlung von
Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren zugelassen. Bereits bei der Auswahl der oralen Therapie besteht die Kunst des Arztes darin, das dynamische Geschehen beim Diabetes richtig einzuschätzen und die adäquate Medikation auszuwählen, so Prof. Dr. Scholz, Leipzig. Dabei sollte sich die Wahl einer geeigneten Kombinationstherapie mit OAD sowohl an der Ätiopathologie des metabolischen Syndroms orientieren, aber auch dem Bedürfnis des Patienten nach möglichst einfachen Behandlungsschemata gerecht werden. Mit Glimepirid (Amaryl®), als einzigem Vertreter der jüngsten, 3.Generation der Sulfonylharnstoffe, kann bei deutlich niedrigeren Insulinspiegeln und strenger Abhängigkeit der Insulinsekretion von den Glucosewerten im Vergleich zu den älteren Sulfonylharnstoffen das gleiche Maß an Blutglucose- und HbA1c-Senkung bei täglicher Gabe nur einer Tablette erreicht werden, so Scholz weiter. Neben deutlich reduziertem Hypoglykämierisiko, fehlender Gewichtszunahme oder sogar der Abnahme bei höherem BMI zeichnet sich Glimepirid durch kaum kardiovaskuläre Nebeneffekte aus. Nimmt man all diese Vorteile zusammen, dürfte Glimepirid auch in der Kombinationstherapie eine besondere Bedeutung zukommen. Werden nach 3 Monaten einer Therapie mit einer OAD-Kombination die Therapieziele nicht erreicht, ist die zusätzliche Gabe eines mittellang- oder langwirksamen Insulins (z.B. NPH-Insulin oder Lantus®) indiziert, so Scholz abschließend. |
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